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Themen rund um die Logistik

5 Dinge die wir von Japan lernen können

Fujiyama

Überraschendes aus dem Land des Lächelns

Wie ein Japan-Trip zum Nachdenken anregt

Japan das Land der aufgehenden Sonne und des Lächelns hat uns viele Dinge beschert, die wir lange schon wie selbstverständlich übernommen haben. Weil ich den Beitrag in der Gruppe Logistik veröffentliche natürlich ganz vorne weg – nicht das Auto – aber KAIZEN die Methode wie wir unsere Autos effizient produzieren.

Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

kann eine wirkliche Alternative zum Auto sein. Liebe Grüße nach Berlin an die Herren der Bahn. Japan hat den Shinkansen die japanische Variante des ICE. Er verbindet nahezu im 10-Minuten Takt alle großen Metropolen der Insel miteinander. Verspätungen sind unbekannt. Die Bahnhöfe sind ein Lebensmittelpunkt der Japaner mit Restaurants, Shops und allem was man zum Leben braucht. Da hat man Lust zu flanieren, auch wenn man nicht Bahn fährt. Der Zugbegleiter verbeugt sich vor der Fahrscheinkontrolle erst mal höflich vor seinen Kunden wenn er den Waggon betritt.

Anerkennung und Wertschätzung für andere

aber nicht über Geld. So viel zurückhaltende Freundlichkeit und Service habe ich noch in keinem anderen Land erlebt. Auf dem Flughafen direkt nach der Ankunft am Shuttle-Bus in die Stadt nimmt ein freundlicher Japaner sich mehrmals verbeugend meinen Koffer, gibt mir ein Pfandmärkchen und verstaut ihn im Gepäckabteil. Trinkgeld ist absolut nicht üblich. Deshalb lächle ich und verbeuge mich ebenfalls und denke „Vielen Dank“. In Deutschland undenkbar.

Schlangestehen muss nicht schlimm sein

Beim Umsteigen in einen anderen Bus warten vor mir vielleicht 10 weitere Passagiere. Sie haben sich wie selbstverständlich säuberlich in einer Reihe aufgestellt. Keiner drängelt, keine schubst. Da ist auch die vermeintliche Rush-Hour ganz entspannt zu ertragen.

Verkehr mal anders

Tokyo als Megacity mit über 13 Millionen Einwohner hat sicher ganz besondere Herausforderungen bis jeder an sein Ziel gelangt. Aber es fällt sofort auf. Keiner rast, keiner hupt. Der Verkehr macht was er soll. Er fliest.

Selbst Saubermachen

Schulkinder reinigen außerhalb der Unterrichtszeit ihre Klassenzimmer selbst. Deshalb wird keiner auf der Straße einfach etwas fallenlassen. Erziehung hat halt noch keinem geschadet.

Im Übrigen ist Japan auf jeden Fall eine Reise wert.


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<p>Inhaber – score4.eu | Diplom-Betriebswirt (BA)</p>

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